Mittwoch, 25. November 2009

SCHWARZ AUF WEISS

Wir waren Sonntag Abend in Günther Wallraffs neustem Film: SCHWARZ AUF WEISS.
"Alltags-Rassismus im weltoffenen Köln und Hilfe aus dem Osten: Was ein Schwarzer sich in Deutschland anhören muss, zeigt Günter Wallraff, der sich für seinen Film als Afrikaner verkleidet hat." - Wie die Süddeutsche in ihrem Artikel schreibt.
Günter Wallraff mischt sich als schwarz geschminkter Kwami Ogonno, mit versteckten Kameras im Hemdknopf, in der Sonnenbrille, im Tragebeutel etc unters Volk. Er muss sich mit den Vorurteilen von national gesinnten Fußballfans, spießigen Kleingärtnern oder wandernden Rentnern auseinandersetzen. Insgesamt erschreckend wie die Deutschen reagieren. Wenn auch kritisch beachtet werden muss: Wallraff ist insgesamt 14 Monate durch Deutschland gereist, es sind also nur die "besten" Szenen zusammengeschnitten - über einen enorm langen Zeitraum. Und in etlichen Momenten trat er auch äußerst provokativ auf.
Was aber der eigentliche Grund des Posts ist:
ich bin seekrank geworden! Während des Films. Etwa nach einer dreiviertel Stunde. So richtig. Übelst schlecht, schwindelig, dem Brechen nahe. :-( Vermutlich wegen der ganzen verwackelten Bilder der Kameras an seinem Körper.
Ich brauchte danach etwa die gleiche Zeit um mich wieder zu erholen. Ein krasses Erlebnis! Hätte nicht gedacht, dass mich die Reisekrankheit auch einmal im Kino heimsucht..

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