Montag, 2. Juli 2012

Nachgefragt // Nuss&Point


Ich will euch dieses Mal den Blog Nuss&Point und den Point vorstellen. Es gibt dort und bei flickr wunderbare Fotografien ganz unterschiedlicher Genre zu sehen, deren Geschichten und Hintergrundinformationen sowie zwischendurch allerlei Privates zu lesen.


Wann hast du angefangen zu bloggen und warum?
Oh, ich blogge schon viele Jahre. Ich hab mit was ganz Kleinem angefangen und hauptsächlich viel privaten Alltagskram eines Teenager-Mädchens gebloggt und verarbeitet, aber immer wieder meine kreative Ader ausgepackt indem ich zum Beispiel Banner und Icons zu Filmen und Schauspielern bastelte und in großen Massen herzeigte. Aber irgendwann war da die Luft raus und ich startete 2009 „Nuss&Point“.
 


Was bedeutet der Blog-Titel Nuss&Point?
Ich habe den Blog damals zusammen mit meinem Ex-Freund gestartet und lange gemeinsam mit ihm geführt. Wie wir zu diesen Spitznamen kamen weiß ich nicht mehr genau, aber er war eben „Die Nuss“ und ich „Der Point.“ und da diese gesamte Bloggeschichte als unser gemeinsames Projekt begann lag der Titel einfach nahe. Mittlerweile führe ich den Blog aber alleine weiter.

Was und worüber bloggst du?
Hauptsächlich über die Fotografie. Meistens zeige ich Fotos, die ich gemacht habe, oft mit begleitendem Text. Es ist ein vielseitiges Thema – Makros, Landschaften, Menschen. Ganze Fotoprojekte. Das Kreative und das Technische. Es mischen sich aber auch Artikel aus allen möglichen anderen Themenbereichen unter die vielen Bilder.

Woher nimmst du die Motivation und Inspiration?
Ich fotografiere einfach sehr gerne. Fotografie ist das Hobby, welches ich so lange gesucht habe. Früher habe ich Geschichten geschrieben – aber da fehlten mir die Ausdauer und auch viel zu oft die Kreativität. Zwischendurch male und zeichne ich gerne. Aber daraus hat sich nie eine Passion entwickelt wie bei manch anderen. Ich habe auch keinen Sport in den ich mich intensiv reinhänge oder so. Ich habe die Fotografie, die mir wirklich so viel Spaß macht und die ich mit anderen teilen möchte. Aber nicht immer bin ich motiviert und inspiriert. Das merkt man besonders gut an meinem 365-Projekt – ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen. Da sind viele Fotos dabei, die lustlos auf den letzten Drücker entstanden sind. Kreativität ist leider kein Dauergast, ich glaube, bei niemandem.

Was steckt hinter deinem aktuellen Fotografie-Projekt "365"?
Das kann man am besten in meinen ersten Einträgen hier, hier und hier zu dem Projekt und in meinen monatlichen Rückblicken nachlesen. 
Eigentlich hat alles damit angefangen, dass ich ein Monats-Projekt im Oktober, November und Dezember 2011 machen wollte, damit ich auch in den kalten Monaten vor die Tür gehe und die Kamera nicht in der Ecke liegen bleibt. Und dann hat mich so ein „Wenn-Schon-Denn-Schon“ gepackt und schon war ich mitten drin. Ich will einfach Spaß an der Fotografie haben, mich verbessern, Neues ausprobieren und den inneren Schweinehund vertreiben.
 

Was wird dein nächstes Projekt sein, schon etwas geplant?
Ich habe ein paar Ideen, aber nichts Konkretes. Vielleicht wird es eine Weile gar keine Projekte geben. Lassen wir uns überraschen.

Worauf würdest du für ein Jahr lang verzichten?
Jedenfalls nicht auf meine Kamera. ;)

Jeder Film hat einen Soundtrack. Welches Lied würde dein bisheriges Leben begleiten?
Ich liebe Musik und ich höre sie phasenweise mal mehr mal weniger oft/intensiv – manchmal empfinde ich Stille einfach als angenehmer. Aber immer wenn ich dann wieder Musik laufen lasse wird etwas in mir geweckt.. bei
diesem Lied, das ich in letzter Zeit sehr oft höre, zum Beispiel werde ich – vor allem wenn ich mir dazu das Video angucke (was ich viele viele Male tun kann) – irgendwie ganz „aufgerührt“. 
Soll heißen, ich bekomme richtig Lust etwas Kreatives zu unternehmen – auch wenn die Kreativität leider nicht jedes Mal mitgeliefert wird. Ein Soundtrack meines Lebens ist es wohl aber nicht – das wäre bestimmt irgendein Instrumentales Stück mit Höhen und Tiefen, leisen und lauten, fröhlichen und traurigen, verspielten und wütenden Passagen.

Was magst du über dich persönlich erzählen?
Meine Zukunft liegt im dichten Nebel. Ich sehe immer nur die zwei Schritte unmittelbar vor mir. Wohin führt der Weg?

Tag oder Nacht?
Am liebsten beides. Ich bin jemand der am liebsten gar nicht schlafen würde, um nicht zu viel vom Tag (oder der Nacht) zu verpassen. Das endet dann meistens darin, dass ich viel zu spät ins Bett gehe und morgens nur mühsam aufstehen kann – aber auch am Wochenende so früh wie möglich, damit nicht der halbe Tag schon rum ist wenn ich frühstücke.

Wenn es keine Einschränkungen gäbe, was würdest du gerne wagen?

Eine Weltreise!! 


Ich möchte sooo viele Orte sehen und mich in deren Zauber einhüllen lassen. Es gibt so viel, das ich nicht kenne, was ich noch entdecken (und natürlich fotografieren) muss. England, Schottland, Irland, den hohen Norden, Neuseeland, Australien, Afrika, Kanada, Amerika, die Malediven, Thailand – noch viel viel mehr von Thailand, obwohl ich da schon so oft war. Und in Deutschland gibt es auch noch viele tolle Orte. Ach, Fernweh.

Das Wichtigste im Leben ist … 

Die kleinen wie die großen Dinge zu schätzen und die Freude daran zu teilen und --- ach, die Mischung macht’s ^^


Point, ich danke dir für deine Teilnahme und für die ausführlichen Antworten zu meinen Fragen. :)

Wer selbst einen Blog hat und gerne einmal mitmachen möchte, sende mir einfach eine eMail.

Kommentare:

  1. Noch einmal herzlichen Dank für die Vorstellung! Der Blogeintrag ist wirklich schön geworden :)

    Find solche Aktionen ja immer interessant - und freue mich schon auf deine weiteren Interviews.

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  2. eine schöne vorstellung und interessant, mal diese art von dinge über den point zu lesen.

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